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Plaque


Eine reiche Quelle für menschliche DNA
Amerikanische Wissenschaftler haben es geschafft, DNA aus 700 Jahre alter Plaque zu sequenzieren. Der erfolgreiche Versuch so dabei geholfen mittelalterliches Leben genauer zu erforschen, sondern hat Plaque als wahrhaft reiche Quelle für menschliche DNA entpuppt. Muss die Forensik der Zukunft nun auch die Plaque viel mehr in den Mittelpunkt rücken? Schließlich soll sie mehr DNA enthalten als Knochen oder Zähne.
Jeden Tag gehen wir ihr beim Zähneputzen zu Leibe: Der Plaque auf unseren Zähnen. Sie gilt als idealer Nährboden für Bakterien, die wiederum für Karies sorgen. Nicht umsonst gibt es spezielle Programme wie das Caries Management System https://www.denta-tec.com/news/caries-management-system-statt-bohren/, das die Mundhygiene besonders im Hinblick auf Karies verbessern soll.
700 Jahre alte Plaque
Forscher des American Journal of Physical Anthropology http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ajpa.22960/abstract haben jetzt der Plaque eine ganz besondere Rolle zugeteilt. Sie haben mit ihrer Arbeit DNA aus Plaque sequenzieren können. Dabei handelte es sich nicht um irgendwelche Zahnablagerungen, sondern um 700 Jahre alte, versteinerte Plaque. Die Forscher profitierten dabei von den hygienischen Standards, die im Mittelalter galten. Eine gründliche Zahnhygiene gehörte u.a. nicht zur Morgentoilette. In den Rückständen aus Speiseresten und Bakterien wurde durch den beigefügten Speichel auch DNA konserviert. Am Gebiss des mittelalterlichen Menschen haben sich diese Ablagerungen versteinert. Das Ergebnis der Forschungsarbeit war beeindruckend. So enthielt die Plaque des erforschten Urahnen weit mehr DNA als Zähne oder Knochenmaterial. Für die Forschung ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten, um das Leben im Mittelalter zu untersuchen. Mit Hilfe der aus den versteinerten Zahnablagerungen gewonnenen DNA konnte das US-Forscherteam eindeutige Rückschlüsse auf Wanderungen sowie die Lebensweise der Populationen gewinnen.
 Fazit
Bargen für Anthropologen Zähne oder Knochen bisher wichtiges Genmaterial, werden die Wissenschaftlicher jetzt erfreut sein, wenn ihre menschlichen Funde sich durch eine mangelhafte Zahnhygiene auszeichnen. Wer Forschern in einigen hundert Jahren die Möglichkeit geben möchte, das heute Essverhalten oder Migrationsverhalten anhand von Genrückständen an menschlicher Plaque zu erforschen, kann ja auf seine Mundhygiene verzichten. Doch bei aller Unterstützung für die Forschung sei jedoch eher angeraten, sich konsequent die Zähne zu putzen. Schließlich ist Karies ein Übel, das für viele andere körperliche Erkrankungen verantwortlich gemacht wird. Auch Parodontitis ist u.a. auch auf eine schlechte Mundhygiene zurückzuführen.
Autor: Betty
Hier schreibt Betty!